Landesgartenschau 2032 in Neuwied?

Die FDP möchte die Landesgartenschau 2032 in die Stadt Neuwied holen. Die Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt, FDP, hat hierzu offiziell das Bewerbungsverfahren für die rheinland-pfälzische Landesausstellung eröffnet. Die Städte und Gemeinden in Rheinland-Pfalz können sich hierfür bis zum 31.Januar 2024 formlos bewerben und bis zum 15. März 2025 ihre ausgearbeitete Bewerbung einreichen. Die Bewerbungen müssen u. a. einen Themenschwerpunkt „Innenstädte der Zukunft“ enthalten. Die Stadtratsfraktion der FDP hat bereits für die kommende Sitzung des Stadtrates am 15. November einen entsprechenden Antrag für die Bewerbung der Stadt Neuwied zur Landesgartenschau 2032 gestellt.

 „Solch eine Landesgartenschau wäre für Neuwied eine besondere Chance“, sagte Dietrich Rühle, Vorsitzender der FDP-Stadtratsfraktion, „man hat in anderen Städten gesehen, wie eine solche Veranstaltung die Kommunen nach vorne gebracht hat.“ Die FDP sieht darin die richtige Veranstaltung zum richtigen Zeitpunkt. „Gerade in einer Zeit, in der die Stadt viel unternimmt, um mehr Lebensqualität für ihre Bürger zu schaffen,“ so Rühle, „wäre eine Landesgartenschau eine starke Unterstützung.“ Darum hoffe er auf eine breite Unterstützung im Rat.

„Eine Landesgartenschau ist nicht bloß eine reine Darbietung von Blumen, sondern vielmehr ein Infrastrukturprogramm mit hohem Nachhaltigkeitsfaktor“, unterstrich Sascha Kaus für den FDP-Stadtverband. „Damit kann die Entwicklungsgeschwindigkeit unserer Stadt mit entsprechenden Fördermitteln des Landes deutlich gesteigert werden, wie auch der neue Themenschwerpunkt Innenstädte der Zukunft idealerweise für Neuwied vorgibt“ resümierte Kaus weiter.

 Jochen Müller, Vorsitzender des FDP-Stadtverbandes Neuwied, unterstrich, dass bereits das Bewerbungsverfahren ein Gewinn sei. Denn das aktiviere die Bürger, Vereine, Geschäftstreibende und Stadtplaner und bringe einen hoch innovativen Ideenwettbewerb in Gang. „Innenstädte der Zukunft“ bedeute nicht nur „Umgestaltung von Straßen und Plätze“, so der Liberale, „sondern auch umweltfreundliche Mobilität und den Umbruch zu einer digitalen Stadt.“ Auch Klimaanpassung in Form von Begrünungs- und Bewässerungskonzepten würden angetrieben. Die Freien Demokraten jedenfalls hoffen auf eine erfolgreiche Bewerbung.